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NATURHEILKUNDE  INFORMATION
von JJ Kleber

TAURIN
von JJ Kleber

Diese Kurzmonographie zu Taurin ist etwas gekürzt meinem Buch “Naturheilkundliche Krebstherapie” Kai Kröger Verlag entnommen. In diesem Buch sind alle Vitamine und viele vitaminähnliche (Q-10, Taurin, L-Carnitin u.s.w) ausführlich dargestellt.
 

DOSIERUNG: Es gibt keine offiziellen Empfehlungen für die tägliche Aufnahme.

OPTIMALE SUBSTITUTIONSDOSIS: Beim Gesunden brauch Taurin ohne besondere Belastungen nicht extra zugeführt werden; der Körper stellt genug Taurin aus Methionin oder Cystein selbst her;
Bei spezieller Indikation beträgt die Substitutionsdosis orthomolekularen Medizin
0,5-2-(4) g/d [57]. Substitution von Cystein als N-Acetyl-Cystein von 400-600 mg – 2-3mal pro Tag – (als Taurin-Vorstufe) und Pyridoxin 5-10 mg (für Taurin-Synthese) ist eventuell auch ausreichend.

INDIKATIONEN: Der Einsatz von Taurin ist vor allem bei gewünschter zusätzlicher Erhöhung der antioxidativen Kapazität sinnvoll und dies wiederum vor allem bei Herz- und Augen-Problemen: Herzrhythmusstörungen (Taurin wirkst rhythmusstabilisierend), Herzinsuffizienz; bei altersbedingter Maculadegeneration, Retinitis pigmentosa (Taurin kommt in der Retina hochkonzentriert als Antioxidans vor). Taurin ist eventuell sinnvoll bei Diabetes, chronischen Lungenerkrankungen, nephrotischem Syndrom (bei diesen Krankheiten liegen oft erniedrigte Taurin-Serum-Konzentrationen vor [18].

WIRKUNG: Taurin wird in der Leber aus L-Methionin oder L-Cystein unter Mitwirkung von Pyridoxin gebildet; daher genügt möglicherweise eine Substitution in Form von N- Acetylcystein L-Methionin und Pyridoxin.
Taurin wirkt membranstabilisierend auf Nerven- und Herzmuskelzellen; es besitzt eine starke antioxidative Wirkung an Zellmembranen und Gewebe – möglich ist eine Schutzwirkung für die Alveolarmembran gegen Ozon und Formaldehyd und Taurin ist wichtig für die Entgiftung [18]. Viele Eigenschaften hat Taurin mit seiner Ausgangssubstanz N-Acetyl-Cystein gemein (antioxidativ wirksam, für Entgiftung wichtig, Schutz für Lunge und Leber)

LITERATUR: siehe Literatur orthomolekulare Medizin

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